Heldengedenken

Frank Rennicke

Sie liegen im Westen und Osten.
Sie liegen in aller Welt -
und ihre Helme verrosten und Kreuz und Hügel zerfällt.
Sie liegen verscharrt und versunken, im Massengrab und im Meer. Aber es leben Halunken, und die ziehen noch über sie her! Heute tobt mit frechen Gebaren man durch Flitter und Lüge und Glanz: Sie fielen mit achtzehn Jahren - in einem anderen Tanz! Heute tobt mit frechen Gebaren man durch Flitter und Lüge und Glanz: Sie fielen mit achtzehn Jahren - in einem anderen Tanz!

Sie waren nicht ausgezogen um Beute und schnöden Gewinn. Was heute verlacht und verlogen, es hatte für sie einen Sinn! Sie hatten ihr junges Leben nicht weniger lieb als die heut' höhnen: "Es hinzugeben sei reine Idiotie"! Heut' macht man mit funkelnden Wagen und Dünkel und Mammon„Staat": Sie starben an vielen Tagen, noch hinterm Stacheldraht! Heut' macht man mit funkelnden Wagen und Dünkel und Mammon„Staat": Sie starben an vielen Tagen, noch hinterm Stacheldraht!

Sie konnten nicht demonstrieren: „Mehr Freizeit bei höherem Lohn!" Sie mußten ins Feld marschieren - der Vater, der Bruder, der Sohn! Sie gingen die Heimat zu schützen - und haben allem entsagt. „Was kann uns der Einsatz nützen?" hat keiner von ihnen gefragt! Sie haben ihr Leben und Sterben dem Vaterland geweiht. Und wußten nicht, welchen Erben - und welcher Erbärmlichkeit! Sie haben ihr Leben und Sterben dem Vaterland geweiht. Und wußten nicht, welchen Erben - und welcher Erbärmlichkeit und welcher Erbärmlichkeit.
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