1. 1

    Agrypnie - Agrypnie

  2. 2

    Agrypnie - Auf Den Nackten Korridoren

  3. 3

    Agrypnie - Augenblick

  4. 4

    Agrypnie - Brücke aus Glas

  5. 5

    Agrypnie - Cognito Ergo Sum

  6. 6

    Agrypnie - Der Tote Trakt

  7. 7

    Agrypnie - Die Last Der Erinnerung

  8. 8

    Agrypnie - F15.2

  9. 9

    Agrypnie - Fenster Zum Hof

  10. 10

    Agrypnie - Glas

  11. 11

    Agrypnie - Gnōsis

  12. 12

    Agrypnie - In Den Weiten

  13. 13

    Agrypnie - Kadavergehorsam

  14. 14

    Agrypnie - Kerkerseelenwanderung

  15. 15

    Agrypnie - Masken

  16. 16

    Agrypnie - Mauern

  17. 17

    Agrypnie - Morgen

  18. 18

    Agrypnie - Pavor Nocturnus

  19. 19

    Agrypnie - R40.2

  20. 20

    Agrypnie - Schlaf

  21. 21

    Agrypnie - Schwarz

  22. 22

    Agrypnie - Spiegel?

  23. 23

    Agrypnie - Und Führte Mich Nicht In Versuchung

  24. 24

    Agrypnie - Verfall

  25. 25

    Agrypnie - Veritas Mutabilis

  26. 26

    Agrypnie - Während Du Schläfst

  27. 27

    Agrypnie - Wohin

  28. 28

    Agrypnie - Zivilisation

  29. 29

    Agrypnie - Zorn

Fenster Zum Hof

Agrypnie

Nicht hell nicht dunkel... kein Fünkchen Reiz kein Widerhall
Von Außen keine Hülle und von Innen wände kalt wie Stahl
Die Schlinge schneidet qualvolle Striemen am Halse in purpurnem Rot
Die Menschen da draußen ahnen nichts von des Gefangenen Not

Schlagen kratzen betteln lügen oder mit dem Tode ringen
Der Raum aus Glas um ihn herum wird jedoch niemals zerspringen
Schreien weinen hoffen beten für den Niedergang des Garten Edens
Zewitlos gebannt und verharrend im Dasein jenseits des wahren Lebens
Tobsüchtig gefangen im Raum aus Glas
Leidgesänge aus schwarzem Herzen

Die Zeit rennt nicht für ihn sieht alles von hier drinnen zieh'n
Der Versuch zu sprechen stößt nur auf des eigenen Wortes widerhall
So fristet er zeitlos gebannt sein Leben hier im eis'gen Wahn
Aber alles was zu erwarten ist ist der Wände Lachen

Schlagen kratzen betteln lügen oder mit dem Tode ringen
Der Raum aus Glas um ihn herum wird jedoch niemals zerspringen
Schreien weinen hoffen beten für den Niedergang des Garten Edens
Zewitlos gebannt und verharrend im Dasein jenseits des wahren Lebens
Tobsüchtig gefangen im Raum aus Glas
Leidgesänge aus schwarzem Herzen

Nicht hell nicht dunkel... kein Fünkchen Reiz kein Widerhall
Von Außen keine Hülle und von Innen wände kalt wie Stahl
Die Schlinge zieht sich enger um Striemen am Halse in purpurnem Rot
Die Menschen da draußen ahnen nichts von des Gefangenen Tod

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