1. 1

    Finsterforst - Die Schlimmste Ist, Wenn Das Bier All Ist

  2. 2

    Finsterforst - Finsterforst

  3. 3

    Finsterforst - Auf Die Zwölf

  4. 4

    Finsterforst - Das Dunkle aller Welten

  5. 5

    Finsterforst - Das große Erwachen

  6. 6

    Finsterforst - Des Waldes Macht

  7. 7

    Finsterforst - Die Suche Nach Dem Licht

  8. 8

    Finsterforst - Ecce Homo

  9. 9

    Finsterforst - Ein Lichtschein

  10. 10

    Finsterforst - Flammenrausch

  11. 11

    Finsterforst - Fluch des Seins

  12. 12

    Finsterforst - Fremd

  13. 13

    Finsterforst - Hangover

  14. 14

    Finsterforst - Jensteits (Kapitel I - Freiheit)

  15. 15

    Finsterforst - Lauf Der Welt

  16. 16

    Finsterforst - Mach Dich Frei!

  17. 17

    Finsterforst - Mann gegen Mensch

  18. 18

    Finsterforst - Nichts Als Asche

  19. 19

    Finsterforst - Rauschende Nächte

  20. 20

    Finsterforst - Schatten der Nacht

  21. 21

    Finsterforst - Schicksals End'

  22. 22

    Finsterforst - Seines Glückes Schmied

  23. 23

    Finsterforst - Sieg Und Ewig Leben

  24. 24

    Finsterforst - Spiegelscherben

  25. 25

    Finsterforst - Stirbt Zuletzt

  26. 26

    Finsterforst - Sturmes Ernte

  27. 27

    Finsterforst - Traumwald

  28. 28

    Finsterforst - Untergang

  29. 29

    Finsterforst - Urquell

  30. 30

    Finsterforst - Verlorene Seelen

  31. 31

    Finsterforst - Von Glorreichem Schmerz

  32. 32

    Finsterforst - Weinende Ruinen

  33. 33

    Finsterforst - Weltenbrand

  34. 34

    Finsterforst - Weltenpilger

  35. 35

    Finsterforst - Wut

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    Finsterforst - Zeit Für Hass

  37. 37

    Finsterforst - Zerfall

Von Glorreichem Schmerz

Finsterforst

Ein letztes Klirren, ein letzter Schrei
Auf einmal war es vorbei
Weiter rastlos, ein rasendes Herz
Die Schlacht gewonnen, welch glorreicher Schmerz
Blutig das Feld, so blutig der Stahl
Von Menschenhand gebracht die Qual
Ist das Leben so wertlos und taub
Vergessene Taten zerfallen zu Staub

Danke, oh mein treues Schwert
Hast so viele mit dem Tod beehrt
Verbreitest mit mir Angst und Schrecken
Und willst doch frisches Blut nur lecken
Gemeinsam nehmen wir ihr Leben
Alles Glück, wonach sie streben
Erlöser sind wir in der Schlacht
Gewinnen das, was uns zu Helden macht

Suche nicht nach Leben, denn ich werde es nicht finden
Nur zahllos beinah Tote unter Schmerzen winden
Kann der Sieg die toten Freunde erwecken
Oder nährt er tückisch weiter Angst und Schrecken

Wir zwingen ein Grab in die Erde so schnell
Die Schaufel ein Schwert so funkelnd und hell
Es frisst sich tief in frische Leiber
Ist die Feder; der Geschichten Schreiber
Blut rinnt wie Regen den Kopf hinab
Fällt auf die Erde, markiert das Grab
Strömt so warm über die zitternde Hand
Tränkt blutig rot das Land

Wer kann sie wieder geben
Die ausgehauchten Leben
Am Ende bleibt die Trauer
Von ewiglicher Dauer

Danke, oh mein edler Held
Zogst schon so oft mit mir ins Feld
Freunde waren wir seit Kindertagen
Glaubten damals noch die Heldensagen
Spielten Krieg, das Schwert aus Holz
Präsentierte unsren Stolz
Nun hast du für mich dein Leben
In edlem Heldenmut gegeben

Danke totes Feindesheer
Augen blicken leblos leer
Mit Grausamkeit den Tod gebracht
Am Ende doch verloren die Schlacht
Habt vielen Familien die Hoffnung genommen
Werdet selbst nie mehr nach Hause kommen
Doch was hält bis zum End der Zeit
Der herrlich süße Tod bereit?

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